Scheidenpilz Symptome

Symptome bei einer vorliegenden Scheidenpilzinfektion

Der Scheidenpilz ist eine unangenehme Sache, im Folgenden werden die  Scheidenpilz Symptome benannt und näher beschrieben. Weiterführende Infos zu den Symptomen finden Sie auch hier (Wikipedia).
Nicht jede Scheidenpilzinfektion verläuft gleich. Jede Betroffene hat ihr eigenes „Krankheitsbild“. Einige Frauen spüren trotz einer vorliegenden Infektion kaum irgendwelche körperliche Veränderungen, andere hingegen klagen über wochenlange Beschwerden mit Schmerzen und Juckreiz.
Scheidenpilz SymptomeDa viele Frauen meist mehrmals in ihrem Leben an einem Scheidenpilz erkranken, ist dort oft die Diagnosestellung einfach.

Viele dieser betroffenen Frauen erkennen meist schon selbst frühzeitig eine beginnende Scheidenpilzinfektion.
Neben einer akuten Infektion mit Scheidenpilz gibt es auch die chronische Variante. Eine solche Infektion kann gar jahrelang oder irgendwelche Symptome bestehen. Hier kann lediglich ein Gynäkologe mit einem Vaginalabstrich die Infektion feststellen. Eine solche akute Erkrankung ist jedoch meist nicht behandlungsbedürftig.
Bei sehr jungen Frauen, wo der Zyklus und die Hormone noch nicht ganz stabil sind, ist eine eigene Diagnosestellung oft schwer. Durch die ständigen hormonellen Veränderungen sind die Funktionen der Geschlechtsorgane oft noch unregelmäßig.

Hier kann auch ein Symptom wie ungewöhnlicher Ausfluss auftreten, ohne das wirklich eine Erkrankung vorliegt.
Dennoch, sollte man ein oder mehrere der hier aufgezeigten Symptome bei sich beobachten, kann es sich um einen Scheidenpilz handeln, der behandelt werden sollte. Hier die häufigsten Scheidenpilz Symptome:

Vermehrter und veränderter Scheidenausfluss

Eine beginnende Scheidenpilzinfektion wir meist kurz vor der Regelblutung bemerkt.
Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist der veränderte und vermehrte Scheidenausfluß. Bei einer gesunden Vagina wird ein klarer flüssiger Schleim gebildet. Dieser riecht meist garnicht bis wenig. Liegt jedoch eine Scheidenpilzinfektion vor, vermehrt sich der Schleim.

Der Schleim wird dann weiss bis gelblich und etwas cremig oder bröckelig wie Hüttenkäse. Der Geruch des Vaginalschleims verändert und verstärkt sich dann. Einige Frauen beschreiben diesen während einer Infektion mit Scheidenpilz als hefeartig oder süßlich. Nicht zu verwechseln mit dem Ausfluss bei einer bakteriellen Scheideninfektion, hier ist der Geruch oft noch intensiver und unagenhemer, dieser wird eher als fischig beschrieben.

Hautreizungen

Ein weiteres Symptom einer vorhandenen Scheidenpilzinfektion kann sich in lokalen Hautreizungen zeigen. Schon eine beginnende Infektion zeigt bereits bei der betroffenen Person ein ungewohntes und unangehmes Hautgefühl. Gerade bei einem Scheidenpilz bemerken einige Frauen beim Sitzen oder Laufen eine Reibung, die die Frau einschränken kann.
Normalerweise wird das Scheidenmilieu durch Stoffwechselaktivitäten sauer gehalten, dadurch können Infekte besser abgewehrt werden. Führt eine Störung nun zu einem alkalischen Milieu können Pilzerreger leichter in die Haut eindringen und sich ausbreiten.

Durch das veränderte Scheidenmilieunmilieu verändert sich auch der Ausfluss und wird alkalisch. Dieses führt an den Schamlippen zu Hautreizungen. Sie werden wund und gerötet. Aufgrund der Abwehrreaktion des Gewebes auf die Infektion, können die Schamlippen, die Vulva und das umgebene Gewebe anschwellen.
Die rötlichen Hautreizungen können sich bei einer Nichtbehandlung schnell ausbreiten. Nicht selten ist davon auch der Anus betroffen. Bei sehr starken Infektionen entstehen teilweise kleine Risse sogenannte Rhagaden in der Haut, diese verstärken den Schmerz nochmals.

 

Hautausschlag

An denen durch Pilz befallenen Stellen entsteht ein rötlicher Hautausschlag, der sich heiss anfühlt. Dieser Ausschlag kann leicht mit einem Ekzem verwechselt werden. Bei nicht rechtzeitiger Behandlung kann sich der Ausschlag bis auf die Oberschenkel und das Gesäß ausbreiten. Sollte die Pilzinfektion sehr weit fortgeschritten sein, finden sich manchmal weiße oder gräuchliche Stippchen auf der Vaginalschleimhaut. Beim manuellen Entfernen der Stippchen treten darunter punktuelle Blutungen hervor.

 

Juckreiz

Durch die entzündete gerötete Haut kommt es nicht selten zu einem verstärkten Juckreiz. Der Juckreiz kann sowohl innerhalb der Vulva, wie auch die Schamlippen und die geröteten Hautpartien betreffen. Dieser wird noch durch einen „Hitzestau“ vergrößert. Der Scheidenpilz kann am besten bei einem sehr warmen feuchten Milieu gedeihen, d.h. bei feuchten und warmen Wetter oder eng anliegender Kleidung können die Symptome zunehmen und die Infektion kann sich weiter ausbreiten.

 

Schmerzen

Viele betroffene Frauen klagen auch über Schmerzen in unterschiedlicher Intensität und Lokalisation.
Beim Wasserlassen kann ein unangehmes Brennen auftreten, welches auch auf die entzündete Haut basiert. Selbst beim Stuhlgang können Schmerzen auftreten, wenn die Infektion sich bereits auf die Anusregion ausgedehnt hat. Bei einem sehr ausgeprägten Scheidenpilz können zudem Schmerzen beim Geschlechtsakt auftreten. Einige Frauen berichten sogar über ziehende oder gar krampfartige Bauchschmerzen im Bereich der Gebärmutter oder Eierstöcke.

 

Allgemeine Scheidenpilz Symptome

Zum Schluss muss noch erwähnt werden, dass nicht immer nur direkt sichtbare Symptome auf eine Pilzinfektion schliessen lassen. Es können eine Reihe von Symptomen, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Frau betreffen auftreten. Dieses sind Erscheinungen wie Schlaflosigkeit oder ungewöhnliche Müdigkeit. Diese ist auf die natürliche Abwehrreaktion des Körpers zurück zu führen.
Da sich ein Scheidenpilz von Kohlenhydraten (Zucker) ernährt, kann sich auch ein großer Appetit auf Nudeln, Süßigkeiten oder sonstige kohlenhydratreiche Nahrungsmittel entwickeln. Weitere Informationen sind auch in diesem Artikel zu lesen.

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