Scheidenpilz was tun – gerade im Urlaub unangenehm

Scheidenpilz in der schönsten Zeit des Jahres – was tun?

Es ist peinlich und unangenehm und kaum jemand spricht darüber und das, obwohl jede zweite Frau einmal in ihrem Leben davon betroffen ist:

Die Rede ist von der Vaginalmykose, dem sogenannten Scheidenpilz.

Und der hat gerade zur Urlaubszeit wieder Hochsaison. Wie man sich vor dem Erreger und den damit verbundenen lästigen Symptomen schützen kann und welche Möglichkeiten es gibt, die Infektion gezielt zu behandeln.

Urlaubszeit, die schönste Zeit des Jahres. Entspannen, abschalten, endlich einmal Zeit für sich und seine Liebsten haben.

Doch viele Frauen erwartet gerade im Urlaub eine böse Überraschung: Denn bedingt durch Reisestress und veränderte klimatische Bedingungen, haben Scheidenpilzinfektionen jetzt Hochsaison.

Unangenehme Symptome können dann die Ferienlaune trüben. Als typische Symptome einer Scheidenpilzinfektion treten Rötungen, extrem starker Juckreiz und brennen im Genitalbereich auf.

Oft kommt es zu quarkähnlichem, weißem, flockigen Ausfluss, der geruchlos ist. Und es kann zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen. Ursächlich dafür sind häufig Hefepilze, die sich extrem stark vermehren und insbesondere da der Candida albicans.

Ein Erreger der zur Urlaubszeit auf die idealen Voraussetzungen trifft. Neben einem warmen Klima gehört auch warmes, gechlortes Poolwasser zu den Risikofaktoren dazu.

Wer zulange schwimmt oder den Whirlpool genießt, macht es den Pilzen besonders leicht. Das Tragen von feuchten Badeanzügen oder Bikinis trägt das Übrige dazu bei, damit Bakterien und Pilze ungehindert vermehren können.

Häufig ist die übermäßige Vermehrung des Erregers aber auch auf ein gestörtes Gleichgewicht der Vaginalflora zurück zu führen. Tatsächlich begünstigen bei manchen Frauen auch hormonelle Situationen eine Scheidenpilzinfektion, wie z.B. bei einer Pilleneinnahme, einer Schwangerschaft oder auch mal in den Wechseljahren.

Scheidenpilz was tun

Bedingt wird es durch den hohen Östrogenspiegel, dadurch wird in der Scheide ein zuckerreiches, nährstoffreiches Milieu geschaffen, indem sich die Pilze eben besonders gut vermehren. Gerade zur Urlaubszeit sind die mit der Infektion einhergehenden, unangenehmen Symptome besonders lästig. Daher empfehlen Experten in der Reiseapotheke immer auch eine Vaginalcreme oder Vaginaltablette einzupacken. Sie hemmen die Zellmembranbildung der Pilze und dadurch deren Vermehrung.

Es sollte möglichst frühzeitig mit der Therapie begonnen werden und konsequent mindestens drei Tage behandelt werden, um den Pilz wirklich dauerhaft beseitigen zu können.

Falls jedoch übelriechender Ausfluss, Fieber oder Unterbauchschmerzen auftreten, sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen und eine bakterielle Infektion ausschließen lassen. Falls auch der Partner Symptome einer Infektion aufweist, sollte dieser ebenfalls behandelt werden.

Den Partner sollte man behandeln vorallem, wenn der Partner selbst Beschwerden hat, wie Rötungen, Pickel auf dem Penis oder Juckreiz. Und zum anderen, wenn immer wieder sogenannte rezidierende Symptome auch nach dem Geschlechtsverkehr auftreten, um den Ping Pong – Effekt zu verhindern.

Um den Erregern und der unangenehmen Infektion erst gar keine Chance zu geben, gilt es im Alltag ein paar grundsätzliche Tipps zu beachten z.B. bei der Wahl der Unterwäsche. So können Stringtangas die Infektionsgefahr erhöhen. Besser sind Slips aus hautverträglicher Baumwolle.

 

Die richtige Bekleidung bei Scheidenpilz Problemen

Generell sollte auf enge, synthetische Kleidung verzichtet werden, denn eine erhöhte Körpertemperatur, Schwitzen und verminderte Durchblutung sind die Folge. Die Alternative: Kleidung aus Naturfasern, wie Baumwolle oder Leinen. Nasse Badekleidung sollte immer sofort gewechselt werden.

Bei der Intimpflege sind Waschlotionen mit einem PH-Wert von 4 oder einfach klares Wasser ideal. Ist das Immunsystem geschwächt, wie beispielsweise bei Erkältungskrankheiten oder Blasenentzündungen erhöht sich die Anfälligkeit für Scheidenpilzinfektionen.

Viel Vitamin C kann dann die Abwehrkräfte stärken. Und noch ein Tipp: Auch Stress schwächt die Immunkräfte und fördert die Pilzinfektion. Daher kann es auch schon helfen, manchmal einfach einen Gang runter zu schalten und die Seele baumeln zu lassen.

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