Was hilft gegen Scheidenpilz?

Scheidenpilz ist eine Pilzerkrankung im Intimbereich der Frau. Heutzutage herrscht noch immer die Annahme vor, dass Auslöser für diese Erkrankung mangelnde Hygiene ist. Dies ist nicht der Fall. Das mit der Scheidenpilz-Erkrankung einhergehende und weit verbreitete Schamgefühl ist damit völlig unnötig.

Aber was hilft gegen Scheidenpilz?

Zunächst helfen Antipilzmittel, die direkt im Intimbereich wirken. Diese werden entweder in Form einer Creme aufgetragen oder aber als Zäpfchen eingeführt. Oftmals finden sich hier auch Kombinationen aus beiden Anwendungsbereichen bei einem Präparat. Eine Beratung in der Apotheke ist sinnvoll, ebenso wie das Lesen und Beachten der Packungsbeilage.

Cremes sollten ausschließlich im äußeren Schambereich und an den Schamlippen angewendet werden. Bei einer Anwendung eines Zäpfchens sollte dies tief in die Scheide eingeführt werden. Als Zeitpunkt eignet sich wohl am besten die Zeit vor dem Schlafengehen. Auf diese Art und Weise können Scheidenpilze relativ effektiv behandelt werden.

Was hilft gegen ScheidenpilzZudem sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das jeweils genutzte Mittel über einen längeren Zeitraum angewendet wird, auch wenn bereits Besserung eingetreten ist. Setzt man es zu früh ab, kann es passieren, dass der Scheidenpilz von neuem aufblüht.
Ratsam ist zudem, dass auch der Partner das Arzneimittel mit aufträgt, denn auch wenn bei ihm vielleicht keine Beschwerden vorhanden sind, so können die Scheidenpilze dennoch übertragen worden sein und eine erneute Ansteckung beim Geschlechtsverkehr stattfinden.

Angesprochene Arzneimittel helfen allerdings lediglich lokal und töten den Scheidenpilz nicht ab. Reichen diese Mittel nicht, empfiehlt sich der Besuch beim Frauenarzt. Dieser kann dann Medikamente in Form von Tabletten verschreiben, die den Scheidenpilz unschädlich machen. Weitere Infos zur Frage was hilft gegen Scheidenpilz gibt es hier!

Doch lässt sich eine Infektion mit Scheidenpilz auch vermeiden?

Es gibt die Möglichkeit, ein Infektionsrisiko gering zu halten, dabei sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Der Intimbereich sollte lediglich mit Wasser gereinigt werden. Sie sollten auf die Nutzung von Seife oder Duschgel verzichten.
  • Luftdurchlässige Slips aus Baumwolle helfen, den Lebensraum des Scheidenpilzes zu reduzieren, denn diese mögen es feucht und warm.
  • Nach dem Toilettengang sollten Sie die Scheide von vorne nach hinten abwischen, anderenfalls kann es dazu führen, dass Pilze aus dem Darm in die Scheide gelangen und die Folge eine Infektion ist.
  • Bei Diabetes-Patienten sollte regelmäßig auf den Blutzuckerspiegel geachtet werden. Das Wachstum des Scheidenpilzes wird durch eine schlechte Einstellung positiv beeinflusst.
  • Wenn Sie gern und häufig schwimmen gehen, sollten Sie Ihren Intimbereich zuvor mit einer fetthaltigen Creme eincremen und nach dem Baden gründlich abwaschen und abtrocknen. So wird die empfindliche Schleimhaut der Scheide geschützt.
  • Sofern bereits eine Infektion mit Scheidenpilz vorgelegen hat, sollten Sie alle Dinge waschen, die Kontakt mit dem infizierten Bereich hatten, beispielsweise Unterhosen, Bettwäsche, Handtücher. Nach Möglichkeit sollte die Wäsche bei 90 Grad gewaschen werden, die Wahrscheinlichkeit, den Pilz und die Sporen so abzutöten ist sehr hoch. Lässt dies das Material der Wäsche nicht zu, so sollte sie bei 60 Grad und mit einem Hygienespüler gewaschen werden.

Was hilft gegen Scheidenpilz – eine oft gestellte Frage von Betroffenen! Ich freue mich, wenn Sie hier eine Antwort gefunden haben.

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